Über das Zebra Kino

Das Zebra Kino wurde 1984 in dem Wohnzimmer einer studentischen WG gegründet. Auch wenn wir heute über  professionellere Technik und einen eigenen Kinosaal verfügen, hat sich seitdem an unseren Grundwerten nichts geändert: bis heute wird das Zebra Kino von einem engagierten Team ehrenamtlich betrieben. Aus Begeisterung für gute Filme stellen 20 junge und alte Cineast/innen Woche für Woche ein spannendes Kinoprogramm zusammen und dafür nicht nur hinter der Theke, sondern auch am Projektor.

Unser Programm steht unter dem Motto “Andere Filme anders zeigen.” Wir zeigen Filme nicht, um damit Gewinne zu erzielen, sondern weil wir von der Qualität der Filme überzeugt sind. Deshalb geben wir dem Kino eine Chance, das in den kommerziellen Kinos keinen Platz findet. Das bedeutet für uns eine programmatische Bandbreite, in der Dokumentar-, Experimental- und Kurzfilme genauso ihren Platz finden wie alte Filmklassiker, die wir wieder auf die Leinwand bringen.

Als Kinofans möchten wir Filme möglichst unverfälscht zeigen. Das bedeutet für uns, auf deutschsprachige Synchronisationen zu verzichten, wann immer es möglich ist. Stattdessen laufen fremdsprachige Filme in der Regel bei uns in ihrer Originalfassung mit deutschen Untertiteln.

Unser Programm ist in festen Reihen und Schwerpunkten organisiert. In der Reihe Junger Deutscher Film möchten wir beispielswiese den Werken junger Filmemacher aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz eine erste Plattform bieten, um einerseits aktiv Nachwuchsförderung zu leisten und andererseits unserem Publikum einen Einblick in einen gewichtigen, aber oft übergangenen Teil der Filmlandschaft zu bieten.

Seit Ende 2011 bildet die Moonlight Madness einen festen Bestandteil unseres Programms. Hiermit etabliert das Zebra Kino eine feste Filmnacht, die jeden Monat am Samstag nach Vollmond im extravagantem Gewand auftritt. Und gerade deswegen haben nicht nur wir, sondern auch unser Publikum sie so lieb gewonnen. Die Moonlight Madness ist geprägt von einem verschrobenen Programm, das Filme zeigt, die an einem einzelnen Kinoabend vielleicht nicht „zünden“ oder untergehen mögen, im Rahmen einer Filmnacht mit Partystimmung aber eine ganz andere Wirkung entfalten.

Erweitert wird unser Filmprogramm durch Vorträge, Filmgespräche, Besuche von RegisseurInnen, Lesungen und ähnliche Veranstaltungen. Meist arbeiten wir hierbei mit einer Vielzahl an lokalen und bundesweiten Organisationen, Institutionen und Vereinen in Kooperationen zusammen.

Neben den kurz.film.spielen haben wir mit dem Queergestreift noch ein weiteres, queeres Filmfestival, das jedes Jahr im Frühjahr stattfindet.