Polen 2013; Regie: Bartosz Kruhlik; 23 Min.

Es beginnt ganz harmlos: Ein Junge, ein Mädchen ‒ die ersten gemeinsamen Stunden. Doch der zunächst nette, romantische Film verkehrt sich schnell in einen brutalen Thriller. Das Mädchen verschwindet aus der hübschen Szene und dem Jungen lauert stattdessen etwas anderes auf. Die bezaubernde Natur wandelt sich zur Kulisse für einen Alptraum. Und doch ist es nicht die Gewalt, die uns am Ende so aufgewühlt zurücklässt, sondern die Ambivalenz eines Täters, der sich nicht in eine Schublade stecken lässt.

Samstag 4. Block (20:30 – 22:00 Uhr), 7. Film

Bartosz Kruhlik (*1985) studiert Regie an der staatlichen Hochschule für Film, Fernsehen und Theater in Lodz. Bisherige Filme (Auswahl): Tomorrow… (2009), Vanishing (2011).