Frankreich 2015; Regie: Mélanie Delloye; 25 Min.

Alice wird vor ihren Augen der „Mann“ ausgespannt. Sie ist zwar erst 13, aber ganz sicher wird sie nicht kampflos aufgeben. Also beginnt sie, mit “diversen” Mitteln gegen ihre reifere Rivalin zu arbeiten. Diese ist allerdings auch ihre Teamkollegin und selbst noch ein halbes Kind. Alice passt weder in die klassische Opfer-, noch Heldenrolle, sondern ist stur und gemein, verletzt und unterlegen, blind verliebt, verunsichert, inkonsequent und unüberlegt. Ein echter Teenager.

Sonntag 1. Block (14:00 – 15:45 Uhr), 1. Film

Mélanie Delloye studierte an der Sorbonne in Paris und an der New York University’s Tisch School of the Arts. Weitere Werke: Jalouse (2009), Lucrecia (2009), Anna et Jérôme (2012).